14.10.2005 – Nachklänge einer MV (Teil 2)

Hallo Fans,

nix wird mehr rausgeredet! Heute findet ihr an dieser Stelle wie versprochen den lang ersehnten(?!) Bericht zu unserer MV vergangengen Samstag in München :o)

Der Tag fing prima an. Ich hatte zwar noch etwas mit den „Auswirkungen“ der vorangegangenen Partynacht zu kämpfen, (Laune war besser als die Optik) doch nach einer heißen Dusche und einem ausgesprochen leckeren Schwarztee mit Milch (webmistress‘ favourite!) von Katharina war ich wieder fit.
Pünktlich brachen wir zu dritt auf; vorbei an der Theresienwiese und mit der U-Bahn zum Künstlerhaus.
Dort angekommen, entzückte mich gleich der stilechte Emfang von „Sepp“ und „Resi“ in traditioneller Lederhose und Dirndl! Jeder bekam eine Stofftüte von IBM in die Hand gedrückt. Wie sich herausstellte, war deren Inhalt für einige Überraschungen und Lacher gut und gab allein daher schon jede Menge Gesprächstoff für Smalltalk her (Es sei nur soviel verraten: Es gab ein Gimmick speziell für die Jungs und eins nur für Mädchen). Am Frühstücksbuffet konnte man (und frau) sich gleich mit dem 2. (3./4.) Kaffee versorgen und sich mit den anderen zur IBM Tasche austauschen. Eh man sich’s versah, wurde auch schon zur Sammlung und in den 1. Stock gebeten. Ein riesiger (Fest-)saal, der vor lauter „gay“ fast aus den Nähten zu platzen schien. Was für ein herrlicher Anblick! :o)

Nach allgemeiner Unruhe, Vorstellung, Grußwort des Bürgermeisters und schließlich der Begrüßung durch die jeweiligen Vorstände startete schließlich auch schon der Diversity Vortrag von der IBM-Abgesandten. Ich kann natürlich nur von mir selbst und meinen persönlichen Eindrücken sprechen, doch ich denke, wer hin und wieder den Kopf gedreht hat, kann bestätigen, dass Sie mit Ihrer mitreißenden und fesselnden Art genau den Nerv der Zuhörer getroffen hat. Jedenfalls gab es mehr als einen ermutigten Zwischenruf aus der Menge und bejahendes Nicken beim restlichen Publikum. Entsprechend gebührend viel zum Schluß des einstündigen Vortrags der Applaus aus.

Natürlich typisch ;o):
Die Mädchen mussten bis in den 3. Stock in den verwunschenen Turm „klettern“. Naja, so schlimm war’s natürlich nicht. Aber es hatte schon so etwas von „Rapunzel-like“. Die MV fand in einem klassisch schönen Tagungsraum statt. Wer sich einfach ein paar weißgetäfelte Räume mit Stuck und schweren Türen vorstellt, liegt schon mal nicht falsch. Es hätte eigentlich nur noch ein älterer Herr aus dem 19. Jahrhundert gefehlt, der sich in rotem Morgenmantel, schwarzen Lederpantoffeln und Congnac-Schwenker in der Hand zu uns gesellt und sich in einen schweren Ohrensessel senkt.

Zum Ablauf und den einzelnen Tagungspunkten der MV sage ich an dieser Stelle nichts. Ich denke, dazu werden wir hier auf der Homepage in Kürze das Protokoll downloaden können ;o)
Auch hier wieder nur soviel: Unser aller neuestes Lieblingswort ist „GLBT“…

Die anschließende Gala habe ich komplett versäumt, genauso wie die Führung in der Pinakothek der Moderne am darauffolgenden Morgen. Besonders beachtenswert sollen Architektur und Werkstoffverarbeitung sein, habe ich mir sagen lassen ;o). Also wie gesagt, da habe ich eher durch Abwesenheit geglänzt; aber ich bin ja noch jung und man möge mir verzeihen, dass die Aussicht auf eine wilde Tanznacht eher meinem Gusto entsprach ;o) Mein Fehlen bei der Führung war folglich schlafmangelbedingt.

Für mich persönlich war es die dritte MV an der ich teilnehmen durfte (da fällt mir auf: wow… bin ich schon so lange dabei?!) und es war mit die Schönste. Das mag am gemütlichen Ambiente gelegen haben, wahrscheinlich auch daran, dass wir so viele waren (immerhin war ein Drittel aller Mitglieder angereist), mit Sicherheit lag es ganz einfach aber an der tollen Atmosphäre. Ich saß zusammen im Raum mit über 40 Powerfrauen! Frauen, die sich konkrete Ziele gesetzt hatten, die Erreichung dieser Ziele sehr bedacht und aufwendig vorbereitet haben und: sie schließlich konsequent und (im positiven Sinne) kontrolliert verfolgten und (definitiv!) erreichten.
Unser Netzwerk ist in Ihrer Form und Außenwirkung als Organisation wieder ein Level höher gestiegen. Und in meiner Wahrnehmung hält der Enthusiasmus, der dadurch in den Anwesenden geweckt wurde noch immer an. Meine persönliche Identität als Wirtschaftsweib wurde durch diese MV entschieden bestätigt und gestärkt.
Wir machen (nicht nur mir (das kann jede Aktive bestätigen ;o) )) eine Heidenarbeit, aber: Hey Ladies! Mit euch in einer Reihe macht es doch wieder Spaß! [*sentimentale Orchestermusik*]

Ein großes(!), ein herzliches(!) und vor allem von allen Seiten einiges
DANKESCHÖN!!!!

Ihr Münchnerinnen habt starke Arbeit geleistet!

Na?! Na?! Bekommt da etwa jemand glasige Augen? Tz tz, große Mädchen weinen doch nicht! ;o)

Mädels, ich sehe aus dem Fenster und merke förmlich, wie die letzten Freitagnachmittag-Sonnenstrahlen nach mir rufen. Ein Blick auf meine ToDo-Liste sagt mir, ich kann diesem Ruf der Natur ruhigem Gewissens folgen :o)

Kurzer Programmausblick für diese Stelle auf nächste Woche:
– In jedem Fall wird das Thema Korkenzieher eine bedeutende Rolle spielen und
– wir suchen ein Wort, in dem mehr „T“s vorkommen als in „Stuttgart“ ;o)

Ich wünsche euch ein tolles „GoldenerOktober“ Wochenende!

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen

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