Grusel-MutterKind-Kombo

Hallo ihr Lieben!

Gestern haben die schwulen Jungs (die aus dem Urlaub) ihre traditionelle jährliche Halloweenparty veranstaltet. Schaurig schön war das auch dieses Jahr! Es gab wieder Augäpfel, die natürlich nur leckere Likörkirschen sind (und zum allgemeinen Ekelaufschrei auch die eingelegten Schweinsäuglein vom Metzger („Oh nein, gleich sehen wir von jemandem die Pizza wieder!“). Die blieben dann gottseidank auch nur „Deko“). Selbstredend waren alle angemessen gedresst und ich war ja schon fast ein wenig schockiert, dass mich mehr als zwei Leute für einen echten Mann hielten. Natürlich nur, bis sie mich reden hörten. Ach herrje, da macht man einmal keine sexy Vampirella und dann braucht es wirklich nur so wenig, um mir den DragKing abzunehmen??? Ich stelle es dem geschätzen Leser frei, sich selbst ein Bild zu machen. Meiner Intention nach, wollte ich diesmal nämlich Vlad Dracul („mehr so Bram Stoker“) selbst repräsentieren. Leider sind mir meine eigens gekauften Spitzzähne schon auf dem Weg zur Party im Auto ausgefallen (*Handyringring* „Hallo?“…“Ipf kann jetpft nicht rejn“…“Ipf hab Pfäne im Mund“…“Pfääne!“…“Kann ipf Dich furückruf – Shit, jetzt sind sie rausgefallen!“…“Ich ruf Dich morgen an!“). So ein Mist! Gut, dass ich noch ein Kindergruselgebiss dabei hatte… Zusammen mit meinen beiden Lieblingsheuchelfreundinnen („mehr so Bela Lugosi“ und „Unfallopfer“) kamen wir dann zeitig an und fügten uns sehr gut in das harmonische Horrorgesamtbild zwischen Totenkopfschädeln und Grabsteinen im Vorgarten ein. Im UV-Licht sieht übrigens selbst Prosecco aus wie grüner …Schleim. Doch ich habe auch an diesem Abend wieder etwas dazugelernt. Gayparties sind die sprudelnde Inspiration: „Einen Schwulen erkennt man an der Zigarettenasche auf der Schulter“. Wie süß! (Ich hab’s ja nicht auf Anhieb verstanden und erkläre daher auf Wunsch gerne, wie diese Aussage zu interpretieren ist 😉 )

halloween01.jpg

Wahrer Grusel ist natürlich was anderes! Allein die Headline könnte bei zarten Gemütern vielleicht schon eine erwartungsvolle Gänsehaut ausgelöst haben. Mich hat’s jedenfalls (ganz doll!) geschüttelt, als ich am Hauptbahnhof neben der SMS-Junk-Mutter stand. Damit das Mädl im Kinderwagen Ruhe gibt, hat sie ihrer Tochter einfach auch ein Handy in die Hand gedrückt. Wohl gemerkt ein echtes und kein Spielzeug. „Huuujjaaahaaarrrraar“ macht da meine innere Geisterstimme. Wir erziehen uns unsere Freaks selber… 😉
Schnell sich einreden es war nur eine Ausnahme! Sonst macht sie das ja nie! …

halloween02.jpg

Zum Urlaub gibts natürlich auch noch zu berichten, allerdings brauch ich da erst wieder mehr Muse 😉

Bis bald,

euer Ambitionsmaedchen

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Just listening:
“The Polyphonic Spree – Section 9”
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