Britney Spears mit positiver Implikation auf Adoleszente (und Erwachsene)

Hallo meine Lieben,

erfreulicherweise konnte ich mich heute morgen zu einer Joggingrunde aufraffen. Britney Spears hat dazu in nicht unerheblicher Weise beigetragen.
Ihr jüngst veröffentlichter Chartbeitrag „Work Bitch“ ist in meinen Augen ein gelungenes Mittel, um eine gewisse Zugmotivation (vgl. Schub- und Zugmotivation in der Verhaltenspsychologie) zu wecken. Sehr anschaulich stellt Sie dar, was man tun muss um:
– einen Bugatti/ Maserati/ Lamborghini zu fahren
– in einem netten Anwesen zu wohnen
und Dinge wie
– eine Party in Frankreich zu machen

Es fängt aber auch schon im Kleinen an, wie z.B.
– Martinis zu nippen oder
– im Bikini heiß auszuschaun

Bei Letzterem griff die kalte Hand der Eitelkeit zuerst nach meinem Herzen und danach direkt an die Celluliteschenkel. Es kann so nicht weitergehen! Nicht falsch verstehen, ich weiß ich bin nicht dick oder so, aber ich fühle mich nicht mehr knackig wie – sagen wir mal – ein Granny Smith, sondern eher wie ein weich gereifter, mehlig runzliger Golden Delicious.

Ich jedenfalls schaffe es nicht, mir dieses Lied bei einem schönen dicken Butterbrot mit Kalbsleberwurst und Gürkchen obendrauf anzuhören und es kommt bei mir kulinarischer Genuß auf! Ich fühle mich einfach direkt schlecht.

Nach diesem Allerlei an Suggestivfragen singt Britney im folgenden Refrain 4x hintereinander „you better work bitch“, gefolgt von 2x „now get to work bitch“, was dem ganzen noch gehörig Nachdruck verleiht.
Natürlich macht sie das, weil sie hofft, jugendlichen Mädchen die Bedeutung von Selbstwirksamkeit zu erläutern, sofern man unter „bitch“ genau jene hormongeschüttelten jungen Frauen versteht. Wenn ich mir die originäre Zielgruppe von Britney Spears anschaue, glaube ich, zumindest manche empfinden das als „cool“ konnotierte Charakterisierung für sich und ihren Freundinnenkreis. Aber ich steck da ja auch nicht mehr drin. Wenn wir schon beim Thema sind: Wem außer mir ist noch aufgefallen, dass im Lied >>“Scream & Shout“, welches Britney Spears zusammen mit Will I Am singt, in der für den englischsprachigen Raum veröffentlichten Radiofassung aus Jugendschutzgründen das Wort „shit“ zensiert wurde, das Wort „bitch“ aber nicht? Warum eigentlich?

Naja, jedenfalls wollte ich dann kein Wurstbrot mehr essen, sondern mein Leben verändern und das fängt bei „mal-wieder-Sport-machen“ an, also Joggen. Was ich mir noch so einfallen habe lassen, um aus meinem Stimmungstief/ mittelschwerer Midlife-Crisis herauszukommen, das erzähle ich euch beim nächsten Mal.

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen

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Just listening:
>> Britney Spears – Work Bitch
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