Der rote Drache schläft noch

Hallo meine Lieben,

ich schreibe euch aus meinem überaus ausladenden und gemütlichen Hotelbett in Shanghai. Es ist kurz nach fünf Uhr morgens und ich kann nicht mehr schlafen. Zu guter Letzt habe ich gottseidank herausgefunden, wie ich auch in China das eigentlich gesperrte WordPress benutzen kann 🙂

Draußen ist es noch Nacht. Jetzt ist es 19 Stockwerke unter mir ganz leer. Bis in den späten Abend hat sich hier noch der Verkehr wie ein chinesischer Drache durch die Hochhausgassen gefressen. Nach dem Flug ging es direkt in unsere chinesische Zentrale. Von dort zu einem Labor, das Dienstleistungen für uns übernehmen soll, von dort zurück ins Büro und Treffen mit einem potentiellen Lieferanten. Zusammen mit den deutschen Kollegen (sie sind – wie so oft – alt genug, um jeweils mein Vater sein zu können) laufen wir abends zu einem Restauraunt und bereuen, nicht das Taxi genommen zu haben, denn die Nässe und die Kälte kriechen innerhalb kürzester Zeit in unsere Mäntel. Während ich permanent auf den Gehweg blicke, um nicht in eine der riesigen Wasserpfützen zu steigen, huschen am Boden kleine Schatten an mir vorbei; vorbeifliegende Ahornblätter im Licht der Autos, Reklamen und Laternen.

China hat seinen ganz eigenen Geruch. Für mich ist es der Geruch von Abgas, kaltem Metall und dampfender Nudelsuppe. Es liegen vielleicht anstrengende, aber auch aufregende drei Wochen vor mir!

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen

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Eine Antwort to “Der rote Drache schläft noch”

  1. cora Says:

    🙂

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