bunt und wirr

Hallo meine Lieben,

ich bin ein Messi! Es ist unerträglich und ich komme nicht dagegen an. Ich versuche mich zu ändern, aber im Endeffekt fängt es immer wieder von vorne an. Es geht um den Stuhl im Schlafzimmer und den Berg an Klamotten darauf. Wie soll man das nur jemals hinbekommen? Es ist ein Mischmasch aus 1-3x getragenen T-Shirts, Blusen, Jeans, BHs, Stoffhosen, Schals, Pullis, Jogginghosen, Lauftrikots und meinem Duschhandtuch von heut morgen. Wenn ich ihn sehe, würde ich mich am Liebsten schon umdrehen und schreiend (!) davonlaufen! Warum wird er nie weniger???

Ich weiß inzwischen wie sich Archäologen fühlen! Ich habe mal einen Gürtel wiedergefunden, der in einer Hose ganz unten drin noch steckte. Ich nehme jeden Tipp zur Bekämpfung persönlicher Defizite im Bereich der Kleider-Reorganisation dankend an!

Bezüglich meiner Schriftsteller-Karriere mache ich übrigens kleine Fortschritte.
Ich habe mir jetzt ein Buch gekauft (also um ehrlich zu sein sind es drei), wie man einen Roman schreibt. Im Idealfall brauche ich das folglich nur noch zu lesen und der neue Spiegel-Bestseller ist nur noch eine Frage der Zeit. Vielleicht würde ich als Starautorin irgendwann nochmal Max Goldt in echt treffen? Wir säßen Stuhl an Stuhl bei einer Podiumsdiskussion über die Bedeutung des Primärereignisses in der Konfliktwahrnehmung zeitgenößischer Literatur. Es wäre ein metaphrisches PingPong zwischen uns! Subtile Zärtlichkeiten, nicht in unseren Worten, sondern in der Stille zwischen den Worten ausgetauscht! Und schließlich könnte ich mich rüberbeugen und ihm sexy zuflüstern: >> Max, bitte mach mir ein Kind!

Naja, bis dahin muss ich wohl noch üben. Das mit dem sexy meine ich 😉

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen
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Just listening:
>> Robyn – With Every Heartbeat
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7 Antworten to “bunt und wirr”

  1. naschhexe Says:

    Einen guten Rat gegen die Klamottenberge? Tut mir Leid, ich kämpfe selber mit dem Problem. Meistens versuche ich an einem freien Tag dann alles wieder wegzusortieren, was bei mir meistens das Wochenende ist. Und solange fliegen die Sachen eben umher…jaja, immer diese Klamottenmonster 😉

  2. Brischit Says:

    Ein Stuhlmonster hat jede daheim. JEDE. Und es gilt es nicht zu bekämpfen, sondern mit Liebe anzunehmen. Akzeptiere dass es da ist. Dass es gut auf deine Sachen aufpasst. Dass es dir hin und wieder Überraschungen schenkt (Gürtel etc.). Spreche ihm jeden Tag deinen Dank aus.

    • ambitionsmaedchen Says:

      Ich sehe, es kann gelingen in inneren Frieden mit den Monstern zu treten. Gestern abend habe ich in einem Anfall von Ordnungsaktionismus den Stuhl seiner Berge entledigt. Natürlich nicht ganz, denn es gibt immer einen Pulli, den man nochmal anzieht, bevor man in die Wäsche tut. Macht ihr auch immer den Riechtest? Manchmal lässt mich der Fuchs an seinen Sachen riechen, obwohl ich gar nicht will. Aber so eine schonungslose Diagnose kann man sich halt auch nur extern holen…

  3. Brischit Says:

    Wozu wurde das Parfüm erfunden?!

  4. C. Says:

    Ich versuch’s mal:
    Ein jedes Ding will ein zu Hause haben, so findet es auch öfter wieder dahin zurück.
    Ein fester eigener Platz im Schrank, immer die selbe Innentasche, ein eigenes Fach in der Besteckschublade…
    Was keinen Rückzugsort hat, drängt sich in den Vordergrund und glaubt, es sei eine Zier.
    Liebste Grüsse, C. aus KWH.

  5. ambitionsmaedchen Says:

    Liebe Frau C.,

    was für unerwarteter Besuch! Ich weiß gar nicht recht, ob wir uns hier je schon begegnet sind… und wenn muss es lange her sein! Vielen Dank für ihr charmantes Petit Four aus Worten! Die waren schon immer eine Bereicherung!

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