Archive for Oktober 2012

bunt und wirr

Oktober 24, 2012

Hallo meine Lieben,

ich bin ein Messi! Es ist unerträglich und ich komme nicht dagegen an. Ich versuche mich zu ändern, aber im Endeffekt fängt es immer wieder von vorne an. Es geht um den Stuhl im Schlafzimmer und den Berg an Klamotten darauf. Wie soll man das nur jemals hinbekommen? Es ist ein Mischmasch aus 1-3x getragenen T-Shirts, Blusen, Jeans, BHs, Stoffhosen, Schals, Pullis, Jogginghosen, Lauftrikots und meinem Duschhandtuch von heut morgen. Wenn ich ihn sehe, würde ich mich am Liebsten schon umdrehen und schreiend (!) davonlaufen! Warum wird er nie weniger???

Ich weiß inzwischen wie sich Archäologen fühlen! Ich habe mal einen Gürtel wiedergefunden, der in einer Hose ganz unten drin noch steckte. Ich nehme jeden Tipp zur Bekämpfung persönlicher Defizite im Bereich der Kleider-Reorganisation dankend an!

Bezüglich meiner Schriftsteller-Karriere mache ich übrigens kleine Fortschritte.
Ich habe mir jetzt ein Buch gekauft (also um ehrlich zu sein sind es drei), wie man einen Roman schreibt. Im Idealfall brauche ich das folglich nur noch zu lesen und der neue Spiegel-Bestseller ist nur noch eine Frage der Zeit. Vielleicht würde ich als Starautorin irgendwann nochmal Max Goldt in echt treffen? Wir säßen Stuhl an Stuhl bei einer Podiumsdiskussion über die Bedeutung des Primärereignisses in der Konfliktwahrnehmung zeitgenößischer Literatur. Es wäre ein metaphrisches PingPong zwischen uns! Subtile Zärtlichkeiten, nicht in unseren Worten, sondern in der Stille zwischen den Worten ausgetauscht! Und schließlich könnte ich mich rüberbeugen und ihm sexy zuflüstern: >> Max, bitte mach mir ein Kind!

Naja, bis dahin muss ich wohl noch üben. Das mit dem sexy meine ich 😉

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen
********************************************************
Just listening:
>> Robyn – With Every Heartbeat
********************************************************

Advertisements

Reflektion des Volkshochschulkurses

Oktober 22, 2012

Guten Morgen meine Lieben,

ich sitze am Frühstückstisch. Eine Tasse Kaffee dampft neben mir und ich schreibe noch schnell, bevor es los geht zur Arbeit.
Gestern war ich in einem VHS-Kurs für kreatives Schreiben (oder so ähnlich). In meinem Unterbewußtsein (?) brodelt nämlich noch immer die fixe Idee mit dem Buch. Außerdem schien es mir eine gute Gelegenheit, mal mein „Level abzuchecken“.
Wir waren eine kleine Gruppe von sieben Leuten. Da gab es z.B. die Oma, die Ihre Lebensgeschichte nochmal festhalten will. Den Physiker, der sich nicht nur Fachtexte schreiben können möchte. Da war die erfahrenere Jungautorin, die schon ein zwei Kinderbücher rausgebracht hat oder die Anfang zwanzigjährige (Startrek-Fan) die jetzt auch schreiben will.
Die Referentin gab uns kleine Kärtchen und wir sollten uns dann aus den spärlichen, kuriosen Infos auf eben diesen ausdenken, wie eine Romangeschichte dazu aussehen könnte. Danach wurde der Schwierigkeitsgrad erhöht und wir sollten innerhalb einer halben Stunde den Anfang eben diesen Buches verfassen. Ich musste mich natürlich sehr zügeln, nicht direkt meine kleine neue Tastatur rauszuziehen und auf dem Handy zu schreiben. Aber nachdem alle mit Kulli und Blatt Papier unterwegs waren, wollte ich mich möglichst sozialkonform verhalten und habe brav angepasst auch handschriftlich notiert. Ich fand mein Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.
Im Anschluss musste jeder seinen Text vorlesen und der Rest der Gruppe kommentierte. Die Qualität war sehr unterschiedlich. Von Themaverfehlung („Ist das der Anfang ihres Buches?“ „Nein, das wäre eher das Ende“ „Hm, ja dafür könnte man es sich vorstellen, aber die Aufgabe lautete ja, einen Anfang zu schreiben“ „Aha… achso“) bis sehr gut, war alles dabei.
Das Ambitionsmädchen war tatsächlich gar nicht mal so schlecht kann ich euch verraten. Aber was sagt dieses Ich-kann-an-einem-Sonntagsnachmittags-VHS-Kurs-mithalten-Niveau nun aus? Die Referentin hat gesagt, jedes Jahr erscheinen in Deutschland 100.000 Bücher. Diese Zahl hat fünf Nuller!
Stay tuned!

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen

qwerty

Oktober 18, 2012

Hallo meine Lieben,
hier ist nun also mein erster Eintrag den ich mit der externen Tastatur fuer mein Handy schreibe. Leider erkennt das Handy nur das amerikanische Tastaturbild, d.h. ich weiss noch nicht, wie man Umlaute und Sonderyeichen schreibt. Und ihr seht schon, y und z sind natuerlich auch vertauscht. Aber was red ich, alles nur Luxusschmeryen. 🙂
Ich werde jetyt gleich noch ein bisschen tuefteln! Fuer ein Ambitionsmaedchen ist das schliesslich ein Klacks!

Es gruesst sehr gluecklich,
das AmerikanischeTastaturmaedchen  

Master-Ambitionsmädchen

Oktober 16, 2012

Hallo ihr Lieben,

das Ambitionsmädchen meldet sich aus der Sommerpause zurück! Es gibt so viel zu berichten, wo fange ich nur an? Am besten hiermit: inzwischen bin ich endlich M.Sc. Ambitionsmädchen 🙂

Es ist toll fertig zu sein und der Fuchs sagt, ich soll jetzt „Leben-ohne-Ziel“ lernen. (Da wird immer leichtfertig was dahergeplappert …pffft…im wunderbaren Urlaub auf den Kanaren konnte ich das ja schon ausprobieren, ist aber nix für mich! Jetzt muss ich doch aber noch aus der Klammer herausrausspringen, weil…).. ich Gelegenheit hatte, ein sehr feines Buch zu lesen: „>> Herr Palomar“ von Italo Calvino.
Worte, die sich wie geschmolzene Schokolade um’s Herz legen.

Damit ich künftig auch mobil meine Gedanken ganz umfassend festhalten kann, habe ich mir heute eine Mini-Bluetooth-Tastatur für’s Handy (ja richtig gelesen!) bestellt. So kann ich spontane Geistesblitze -wenn denn dann mal einer kommt- direkt in aller Ausführlichkeit festhalten. Diese Tastatur wird vielleicht mal sowas wie Hesse’s Reiseschreibmaschine und ich kann sie höchstbietend auf Ebay verkaufen. Die abgewetzten speckigen Tasten wären dann authentisch und würden genau gehören. Aber dazu dann mehr, wenn’s soweit ist.

Euch jetzt erst mal einen schönen Abend und bis bald,
eurer Ambitionsmädchen


%d Bloggern gefällt das: