Archive for Juli 2009

Training – Tag 2

Juli 10, 2009

Guten Morgen meine Lieben,

gestern Abend war ich zur Vorbereitung auf meinen Viertelmarathon im wöchentlichen „Bauch-Beine-Po“.  (Heute Muskelkater in den Schultern. Irgendwas hab ich falsch gemacht…)

Danach, bei der obligatorischen Apfelschorle in der Kneipe um’s Eck, stießen meine Pläne auf wenig Verständnis, gescheige denn mentaler Support. Um meinem Vorhaben Nachdruck zu verleihen, ließ ich ganz nebenbei im Gespräch miteinfließen, dass ich meine Schuhe selbst zum Köln-Wochenende mitnehmen werde. Joggen unterm Dom und soll ich euch was sagen? …kennt ihr den: „Jaja-Blick“?

Aber ich darf auf solche Stimmen nicht hören! Denn mein Blick ist auf das Ziel fokusiert. Ich schaue nur gerade aus! Wie ein Brauerei-Ross mit Scheuklappen… gradeaus…

Nach dem Abend-Ausklang wollte ich ja nachhause joggen. Aber es war dann so frisch und ich hätte mich kurz vor der heißen Phase womöglich vom „Fahrtwind“ erkältet. Jetzt ist keine Gelegenheit für Risiko!

Heute werde ich wohl kaum Zeit zum Training finden, weil ich ja noch schnell meine Sachen packen muss. Ich könnte aber (zusammen mit dem Koffer als Belastungs-Medium) zu Fuss zum Bahnhof trollern…

Meine Kamera kommt natürlich mit. Ich werde meine unermüdlichen Leistungen belegen! 🙂

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen

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Ziele oder „nomen est omen“

Juli 9, 2009

Hallo meine Lieben,

in Kürze (um genau zu sein am 19.07.) findet der 4. „>> Stuttgarter LebenSlauf“ zu Gunsten der AIDS-Hilfe Stuttgart statt.

Und weil ich nicht Ambitionsmädchen heißen würde, wenn ich nicht ambitioniert wäre, werde ich mitmachen. Nicht aus Menschenfreundlichkeit, Idealismus oder gesellschaftlicher Verantwortung! Nein, was mich treibt ist eine tollkühne, explosive Mischung: Selbstüberschätzung, Schwabbelbauch und Oberschenkel-Cellulite! 5 Kilometer laufen ohne Pause, ohne zusammen- oder erbrechen, das ist das Ziel. Ehrgeizig, ich weiß, doch ich liebe auch die Herausforderung! Die Gefahr! Ich habe noch 10 Tage Zeit mich vorzubereiten (vorausgesetzt ich zähle den heutigen Tag als Trainingstag mit dazu).

Neue Schuhe hab ich schon. Vielleicht kaufe ich mir auch eine extra Laufhose (von Tchibo) oder so… und ein atmungsaktives Anti-Schwitz-T-Shirt… und ein Camel-Bag falls ich auf der Strecke Durst bekomme… und einen Picknick-Korb mit Wurstbroten… ein Stirnschweißband brauch ich natürlich auch noch. Mein >> Silberpfeil ist seit dem Wochenende gottseidank wieder da. Das Ausdauertraining kann also per pedes und per Pedal durchgeführt werden. Kette hab ich gestern geölt.

Ich muss natürlich auch meine Ernährung komplett umstellen. Der Körper soll sich an die bevorstehende Belastung gewöhnen! Aus diesem Grund habe ich heute in der Kantine auch nur eine(!) eine einzige Beilage zum panierten Schnitzel mit Soße genommen. Und ’ne große Apfelschorle, wegen den isotonischen Elektrolyten.

Ungeahnte Kräfte werden da frei werden und ich schreibe es hier nieder als Selbstverpflichtung und weil „ich anderen Mut machen will es auch zu versuchen“. Letzteres ist natürlich totaler Blödsinn 😉

Ich werde euch teilhaben lassen und mein Trainingsprogramm dokumentieren.
Einen Plan habe ich schon! …mehr aber auch noch nicht… 😉

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen

German false friend

Juli 3, 2009

Hallo meine Lieben,

ein „false friend“ ist im Deutschen erst mal ein „falscher Freund“, also jemand der eigentlich keiner ist. Der Engländer meint damit die Scheinentsprechung einer Übersetzung. So ist zum Beispiel ein „gift“  im Englischen ein Geschenk und bei uns… naja… kein so nettes Geschenk.

Es gibt aber auch etwas was – viele glaube ich – synonym sehen und tragischerweise bedeutet es eben nicht das Gleiche:  Die Worte „Pflege“ und „Betreuung“

„Pflege“ hat etwas mit Eigeninitiative zu tun; ich agiere.
„Betreuung“ ist fremdinitiativ, ich reagiere.

Macht Sinn; es heißt ja auch „Freundschaften pflegen“ und nicht „Freundschaften betreuen“. Bei Letzterem handelt es sich also eher um einen „false friend“.

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen

Jetzt darf man wieder!

Juli 2, 2009

Hallo meine Lieben,

in Indien war Homosexualität die vergangenen 150 Jahre verboten und damit strafbar. Das Gesetz wurde nun -endlich- gekippt (siehe >> Bericht auf Spiegel Online). 

Muss ich ja gleich vor Freude meinen kleinen bronze Ganesh unterm Bildschirm streicheln; er hat den Menschen dort ein Stückchen Glück gebracht.
Bis bald,
euer Ambitionsmädchen


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