Archive for Juni 2009

Indische Spezialitäten

Juni 18, 2009

Hallo meine Lieben,

was will uns der Kommentar von Frau Kittyhunter zu meiner letzten Andeutung wohl sagen? Hmm… 🙂 Wenn ich mit dem Appell-Ohr (von Fritz von Thun) „höre“ und den Satz semantisch richtig decodiert habe, dann, ja dann glaube ich, erhalte mir mehr Freunde, wenn ich nicht erzähle, was der indische Kautabak „Gutka“ mit Frau Kittyhunter auf unserer Einweihungsfeier angerichtet hat. 😉

Aber es ist bei all den Leuten auch gar nicht mehr groß aufgefallen. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ganz Stuttgart im besten Partyalter findet tatsächlich gerade auf unserem einen kleinen Balkon Platz. Umso mehr wundert es mich, daß von den 5 Kilo Wurst für die werten Gäste 4,5 übrig blieben und wir uns eine Woche lang nur von Weißwurst, Bockwurst,  Debreziner, Pfefferbeißer und Wienerl (mit Senf) ernährt haben.

Heute Abend werden die Kilos gleich wieder runtergezappelt… meine eigenen natürlich. Mit nagelneue Nikes ist Pfundepurzeln ja wohl hoffentlich schon vorprogrammiert.

In diesem Sinne auf zum Sport! 🙂

Euer Ambitionsmädchen

PS: Oh ich sehe gerade den Aufruf um eine Schilderung mit meiner Begegnung mit den Zeugen Jehovas… dazu schreibe ich beim nächsten Mal 😉

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Es schreibt aus Deutschland

Juni 16, 2009

Hallo meine Lieben,

heute wird in Argentinien der „Tag des Ingenieurs“ gefeiert.  Das sagt zumindest mein Terminkalender.
Einfach so – ohne Grund – bitte also eine würdevoll andächtige Minute! 😀

Fast so ein schöner Tag wie gestern… ich glaube es ist noch Sekt übrig…

Heute Abend erzähle ich euch noch was „indische Spezialitäten“ und spontane Drogenabstinenzerklärungen miteinander zu tun haben.

Bis dahin,
euer Ambitionsmädchen

Von Zwirbelbärten und Engeln

Juni 4, 2009

Hallo meine Lieben,

wenn die Inder mit dem Kopf wackeln, wie Schlupp vom grünen Stern aus der Augsburger Puppenkiste (Muss ich das jetzt verlinken? OK, einfach so ohne Grund >> hier der Link) …also nochmal: Wenn die Inder mit dem Kopf wackeln wie Schlupp vom grünen Stern, dann heißt das „ja“. Ich sage euch: es ist verdammt schwer, es von einem europäischen Kopfwackeln alá „hhhhh…naja… ich weiß auch nicht“, bzw. einem „hhhhnnnnnnnnnnn… nein?“ zu unterscheiden. Ich erinnere mich dazu an einen nicht zu klärenden Diaglog mit einem Taxifahrer, der mich irgendwann soweit brachte ihn (schon leicht schrill) anzubetteln: „SAY YES! OR NO!“ ….Kopfwackeln.

Gestern war ich bei einem Kundentermin. Unser Kunde ist ein deutsches Unternehmen und dementsprechend waren die Ansprechpartner auch zwei Deutsche. Mein indischer Kollege hatte im Auto noch scherzhaft den Zwirbelbart nachgeahmt und tatsächlich, uns begrüßt die Reinkarnation von Kaiser Wilhelm II. Durch meinen Kopf läuft sofort unweigerlich ein preußischer Spielmanns-Zug. Wir stellen uns alle höflich vor und es geht zügig ans Thema: das Layout für eine Industrie-Anlage. Eine gute halbe Stunde unterdrücke ich wenig erfolgreich die Marschmusik, wenn ich die beiden Herren vor mir anschaue. Dann passiert es. Des Kaisers Handy fängt zuerst an zu vibrieren und dann setzt es ein. Es ist das Intro eines fast vergessenen Liedes… nichts anderes als das düstere Pfeifen von… >> Rammstein’s „Engel“!
Als er nicht rangeht und wir kurz vor dem Schlagzeugeinsatz sind kann ich mein Grinsen nicht mehr verkneifen. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie der Blick seines Kollegen zu mir wandert. Ich halte mir schnell die Hand vor den Mund als würde ich nachdenken und zwinge mich nicht zu prusten! Mir steigt das Wasser in die Augen. Sorry, fast verlässt mich meine Professionalität.

Die Marschmusik ist für den Rest des Tages Vergangenheit. Als wir zwei Stunden später die Pforte passieren und zum Auto gehen pfeife ich schon längst eine andere Melodie. 🙂

Manche Dinge ändern sich… aber wir Deutschen werden wohl noch eine ganze Weile die Preußen in dieser Welt bleiben. 🙂

Bis bald,
euer Ambitionsmädchen


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