Ich muss immer an Dieter Krebs denken

Hallo meine Lieben,

die letzten Tage konnte man ja sogar schon bei >> Spiegel Online über den >> neuesten „Genie-Streich“ von Hugo Chávez lesen. Es ist der Mann, bei dem ich jedesmal unweigerlich an Dieter Krebs denken muss und der Georg W. Bush (obwohl sie sich ja alles andere als mochten) an oft zweifelhafter „Originalität“ in nichts nachsteht.

Es ist ja nicht so, dass die Bevölkerung Venezuelas während seiner Amtszeit seit 1999 nicht (zum Teil sogar gravierende) Verbesserungen der Lebensverhältnisse erfahren hätte. Möglich war dies mit den Einnahmen aus den Ölverkäufen. Jetzt, da die Weltwirtschaft trudelt und der Ölpreis nichts mehr hergibt wird deutlich, wie abhängig er aber das Land vom dieser Ressource gemacht hat. Macht nix! Eine Inflation von 30 % kommt ihm nur zu Gute! Umso leichter wird es, damit durch´s Hintertürchen die Leute zu enteignen. Bahn frei für den Symphatisanten der kolumbianischen Terroristengruppe >> FARC!

Doch zurück zum Punkt! Was macht man, wenn man nach 2 Amtsperioden noch einmal Präsident sein will? Und danach vielleicht auch einfach nochmal? Man ändert die Verfassung in 10 wichtigen Punkten! Quasi Maßschneidern auf die individuellen Bedürfnisse. Und wie? Per Referendum, also Volksabstimmung. Ja und wenn die Leute aber „Nein“ sagen? Dann ändern wir ein paar bis dahin als unwichtig erachtete Punkte (wie zum Beispiel das die Opposition mit der Änderung die gleichen Vorteile erfährt) und lassen einfach noch einmal abstimmen! Referenden kann man nämlich durchführen bis… ja bis irgendwann keiner mehr hingeht, es gibt dafür keine Beschränkung.

Dank dem „erfolgreichen“ Referendum hat er nun (womöglich – schließlich wird ja erst 2012 wieder gewählt) Zeit für seinen Masterplan. Der ist so abgefahren wie eine Stammtischdebatte aus der Wirtschaft. Bei ihm also „Vetternwirtschaft“ (hihi, kleines plattes Wortspiel). Er wäre also gern ein großer Held, der Hugo; ein panamerikanischer Möchtegerndiktator, -perdon, das klingt hart-, also Möchtegernführer -oh, das klingt für uns Deutsche ja auch so negativ-, also sagen wir „Chef“ in einem konförderierten Südamerika (und ich rede dabei nicht von einem rein wirtschaftlichen Zusammenschluss wie dem MERCOSUR!). Die Idee dazu hatte übrigens Simón Bolívar schon 1826 und scheiterte damit (ebenso).

Bleibt zu hoffen, dass das Interesse in Europa nicht abflacht und es genügend Leute gibt, die ihm auf die Finger schauen. Ich sage das nicht, weil ich ihn für böse erachte. Aber er will so gern spielen und wenn die Jungs spielen, geht halt so oft was kaputt und hinterher war´s wieder keiner.

Noch schnell was zum Entspannen. Ein kleines Fundstück für euch, „Asterix der Galientiner“ 😉

Ich verabschiede mich in meinen Uruguay Tripp und sollte ich dazu kommen, lasse ich selbstverständlich von mir hören.

Sonnige Grüsse schickt euch (wie immer!)
das Ambitionsmädchen

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Just listening:
>> Raffaella Carrà – 5353456
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Eine Antwort to “Ich muss immer an Dieter Krebs denken”

  1. Zorro Says:

    Ambitionsmädchen zum Frühstück!
    Heute mussten meine Gehirnzellen allerdings richtig mitschwingen! Macht mein Gehirn etwa schon nach 2 Wochen Freizeit „winke, winke“???
    Naja, hat ja grade so noch gereicht! 😉

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