„Loco Roco(?) im Prüfungs-Päuschen“ oder „ich bin Student“

Hallo meine Lieben,

hach war ich heute schon fleissig! 2 Stunden Prüfung liegen unmittelbar zurück und bei meinem enervierten Hirn dachte ich mir: hey, wenn ich den geistigen Zenit heute eh schon überschritten hab, schreib ich doch einfach was in den Blog 😉

Da darf auch Blödsinn rein. Wobei ich das ausgiebige Breittreten eines Themas ja schon schwer vermisse. Stattdessen kann ich meine Alltagsbeobachtungen wiederum nur kurz anreissen:

Das mit dem „unmittelbar“ war nicht ganz die Wahrheit, man könnte mir also Flunkern unterstellen, denn wahr wäre: unmittelbar zurück liegt mein Mittags-Schmaus in der Mensa. Da saß ich heute ganz allein an einem der langen Tische direkt am Fenster und laß eine der kostenlos ausliegenden Uni-Blättchen. Ich schob mir gerade die dritte oder vierte Gabel Paella in den lächszenden Mund, als sich am anderen Ende des Tisches ein Herr gehobenen Alters niederlies. Ungewöhnlich daran: obwohl -sagen wir mal- „nativ“ nicht vorgesehen, verrückte er seinen Stuhl so, dass er am Kopfende des Tisches saß. Die Stühle stehen eigentlich so, dass man sich an den langen Seiten jeweils gegenübersitzt. Mag sein, dass das jetzt keiner außer mir komisch findet, aber um nicht als unverstandene Seele von dieser Welt zu scheiden, erkläre ich meine Überlegungen gerne:

Angeblich symbolisiert das Sitzen am Kopfende eines Tisches Durchsetzungsstärke und Kompetenz. Zumindest wenn man diversen Wühltischniveau-Ratgebern aus dem Buchhandel glauben schenken darf. Anderorts fand ich dokumentiert, dass im privaten Bereich dem Ehrengästen selbiger Platz vorbehalten werden sollte. Oder täuscht mich jetzt mein müder Geist und es hat irgendein hibbelig quirliger Schwuler mit schicker Wohnung (50iger Jahre Retrostyle – aber mit Kaiserin Sissi-Porträt als neckischem Kontrast im Bücherregal) im „Kochduell“ erwähnt?

Gerne verweise ich an dieser Stelle auch auf den Blog >> Karriere-Bibel, den ich gerade bei meinen Recherchen entdeckt habe. Dort wird das Kopfende eines Tisches gar zum „verortetes Aufmerksamkeitszentrum“ erklärt. (Da fällt mir ein: würde ein Katholik seinen Blog auch so nennen? Blasphemie? Ich werfe meine Frage einfach ins Universum…) Eingewebt in psychologischen Kontext fand ich diese >> Hausarbeit noch ganz interessant:

Und sage noch einmal jemand, es wäre egal, wo man sitzt! Außerdem, und das ist ja das Seltsame: sitzt man bei diesen Tischen am Kopfende, hat man ganz blöde die Tischstützen wischen den Beinen. Wer macht das schon freiwillig? Bestimmt ist das jetzt was unterschwelliges mit Herrn Freud…. 😉

Übrigens, ist euch schon mal aufgefallen, dass das Lied „I Me You“ von Jim Noir und das fröhliche Gesinge aus dem PSP-Spiel „Loco Roco“ eine ganz signifikante Ähnlichkeit haben?

Hui, ich seh schon, Zeit zu schließen… 😉

Ich wünsch euch ein super Wochenende! Stellt euch einfach vor, wie doof’s wäre, müsste man wie ein armes Studenterl die ganze Zeit büffeln… 😉

Euer Ambitionsmädchen

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Just listening:
Jim Noir – I Me You
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3 Antworten to “„Loco Roco(?) im Prüfungs-Päuschen“ oder „ich bin Student“”

  1. Karrierebibel Says:

    Ein Katholik hätte mit dem Blognamen vermutlich auch keine Probleme, denn der stellt eine Gattungsbezeichnung und keine Inhaltsbeschreibung dar. Die Karriere-Bibel ist keine Heilige Schrift, sondern ein umfassender ultimativer Leitfaden. Aber schön, dass wir uns auf diese Weise kennenlernen… :))

  2. mama Says:

    Stell dir vor meine Grosse heute hab ich eine SMS auf unser Festnetz bekommen .In spanisch leider habe ich kein Wort verstanden ich hoffe auf baldige Übersetzung.Dann zahlt sich dein Studium gleich mal aus

  3. ambitionsmaedchen Says:

    @ Karrierebibel: Hui, ich bin geehrt über den Karrierebibel-Besuch! Kommen Sie ruhig öfter vorbei! 😉 Ich werd‘ bei Ihnen auch nochmal mit (mehr Muse als bisher) vorbeischaun, denn spannend fand ich’s ja schon 🙂

    @ Mama:
    Endlich Praxisbezug! Was Besseres kann einem Studenten gar nicht passieren! 🙂 Ich bin schon ganz aufgeregt!

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