„Transformationen von Maschinen gefallen mir nicht so“

Hallo Fans,

noch immer (zwangs-)beglücke ich meine Familie mit Freiluft-Gitarre-Übungsstunden im Garten. Soll heißen, ich bin Stuttgart noch fern und denke auch gar nicht daran, vor Ende der Woche wieder aufzukreuzen.
Allerdings gebe ich zu, dass sich bei mir nach ein paar Tagen jedesmal ein Gefühl von Sättigung einstellt. Die Seele ist vollbetankt mit lebendigem Grün und frischer Luft. Die Ohren gewöhnen sich tatsächlich auch an Ruhe und die Abgeschiedenheit führt irgendwann doch wieder zu einem gewissen Optionsdefizit an Freizeitmöglichkeiten (besonders, wenn man mit „Saft und Kraft“ im Leben steht und ein bisserl mehr „Action“ als „Wandern“ sucht). Beim Wort „Abgeschiedenheit“ denke ich übrigens an meine Fischstäbchen-Einkaufs-„Reise“ vor ein paar Tagen nur bis zum nächsten Tante Emma Laden, fünf Kilometer von hier entfernt. Lediglich vom Ausschlafen kann ich nicht genug bekommen. 😉 Also eine gute Gelegenheit mir die Zeit wieder mit Schreiben zu versüßen.

Vor zwei Tagen traf ich einen alten Freund in der nächstgelegenen Stadt. Geplant war Essen, Billiard (ehrlich, gab halt nichts anderes!) („Was krieg ich, wenn ich die Kugel da übers Eck einloche“ „Nix?!…Applaus?!“) und danach Kino. Nachdem ich ihn gottseidank davon abhalten konnte mich in „Transformers“ zu zerren (An dieser Stelle vielen Dank für die frühzeitige Warnung von Herrn M.O.: „Geh da ja nicht rein, das ist der drittschlechteste Film den ich je gesehen habe.“ (Anmerk. von mir: Platz 2: „virgin suicide“ und Platz 1: „28 days later“ da war ich leider mit dabei)), steckte ich mir das süße Popcorn („[…] und dazu hätte ich bitte gern noch eine kleine Tüte salziges Popcorn“ „Hamm ma ned“ „OK, dann halt süß und ne Cola light bitte“ „Cola hamm ma a ned, sched Pepsi“ „Ah… dann… halt ein Spezi“) bei „Evan allmächtig“ zwischen die Zähne. Ein Film den ich durchaus als (wenn auch mit dem Zusatz „durchschnittliche“) Kinokost empfehlen kann. Bibelfeste Katholiken haben mit Sicherheit eine noch größere Freude daran und sprechen einige Verse souverän gleich mit; sie könnten aber vom Ausmaß der Flut etwas enttäuscht werden. Doch jetzt will ich ja nicht gleich zu viel verraten. Die Kinostory sollte ursprünglich auch nur als Hinführung für den „Rückmarsch zum Auto“ fungieren. Bei diesem nämlich kamen wir an einer kreisstadt-typischen, dem ländlichen Ambiente (form follows function) sich perfekt eingliedernden Auslage eines ansässigen Optikers vorbei. Nur so viel: es war nicht die Gestaltung an sich, die mich zum Schmunzeln brachte 😉

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Euch einen schönen Tag 🙂
das Ambitionsmädchen

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Just listening (aus dem Radio meiner Mama):
“Münchner Freiheit – Einfach wahr”
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