Archive for Juli 2007

Kräfte sammeln

Juli 18, 2007

Hallo Fans,

ich bin noch voll und ganz damit beschäftigt, mich daran zu gewöhnen keine Beschäftigung (sprich tagelanges stupides übermSchreibtischGehocke) mehr zu haben. Aber irgendwie ein schönes Gefühl, endlich wieder Freunde zu treffen („Hey, du hast ja ne neue Frisur!“ – „Ja, seit vier Wochen“), die erste zaghafte Sommerfreibadbräune sammeln und radeln bis die Wade krampft (von Kondition kann nämlich keine Rede mehr sein ;o) ). Eine meine „favourite locations“ für meine derzeitigen geselligen Tagesausklänge ist das Café Nil am See in Stuttgart. Nirgends sonst sitzt es sich so schön auf dem Steg und läßt es sich die urbanen Naturkleinode so gemütlich gucken („Schau mal, da ist ein Huhn oder ein Truthahn oder so ähnlich!“ – „Ja, eine Ente!“ (aber das sei nur ein kleiner Insider am Rande)).

Hätte ich waschkorbweise Fanpost mit selbstgemalten Bildern und Liebesbriefen, könnte ich nun jeden Tag damit verbringen, sie liebevoll und einfühlsam -und alle(!) sonntagshandschriftlich- zu beantworten. Gerne auch mal was zurückbasteln! Aber leider bin ich ja nicht Tokio Hotel und auch kein Max Goldt. 😉 Ich nehme auch dankbar Themenwünsche entgegen, schreibe Anrisse zu aktuellen Beobachtungen und gebe ich bar jeder Fachkenntnis Kommentare zu Politik und Gesellschaft 🙂

Bedingt durch meine bayerischen Urgene, die keine zeitliche Abweichung zulassen, gehe ich jetzt aber erst mal Mittagessen. 😉

Ich wünsch euch was!
Euer Ambitionsmaedchen

Quickie beim Mittagessenkochen

Juli 11, 2007

Hallo Fans,

der Titel ist heute zugegebenermaßen etwas marktschreierisch. Mir doch egal! Heute ganz kurz: ein Blick in die Statistik (und ich spreche jetzt ausnahmsweise nicht von der, die ich grad pauke 😉 , sondern von der Blogstatistik) ist schon was Aufschlussreiches. Es gibt zum Beispiel eine Übersicht, zu welchen Suchbegriffen der Blog gefunden wurde.

Was hab ich mich gefreut über „sexy Wintermoden“, „Nasen atemgerät“ und vor allem zu „Mitternachtsgottesdienst“. Was für eine schöne Plattform! Hier ist offensichtlich für jeden was geboten. 😀

So, jetzt gehts wieder weiter mit Tütchen anrühren: >> Maggi Bauerntopf 😉

Have a lot of fun!

cooking Ambitionsmädchen

Analog gibts keine „UnDo“-Taste

Juli 10, 2007

Hallo Fans!

Der große Nachteil an dem sonst wirklich schönen Lebensabschnitt „Studium“ sind die halbjährlich wiederkehrenden Prüfungen. Nicht, dass es immer die gleichen wären (das würde eh nur 2x funtionieren -ich sag nur „Exmatrikulation“- (das >> Damoklesschwert über eines jeden Studenten Haupt)), sondern jedesmal was neues. Man könnte mich wieder obgleich der folgenden Dekadenz verurteilen, oder mir -wie ichs lieber mag und- sofern man zu den erstrebenswerten Kreise der sogenannten „Alumni“ gehört, milde lächelnd zuzwinkern, denn: jetzt, also genau jetzt, jetzt(!) jetzt während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in einer Prüfung. Es ist mein erster Blogeintrag, den ich ganz klassisch mit Stift auf Papier und nicht mit dem 10-Finger-System hinkricksle.

Seit langem möchte ich -so laut man schreibend fragen kann- etwas loswerden. Konkret handelt es sich aber mehr um einen Ausruf der unverhohlenen Verständnislosigkeit und den belustigenden Impressionen denen ich in dieser Welt ausgesetzt bin. Ich hörte früh morgens beim Duschen Radio. Ausnahmsweise hatte ich einen anderen als den gewohnten Sender mein Ohr geschenkt. Wie ich sehr schnell feststellte, dürfte ich wohl zum oberen Viertel der Zielgruppe gehören, jedenfalls eindeutig nicht ins Core-Targeting-Segment. Wie auch immer. „Motto des Tages“ war: Ruf uns an und sag uns, werd die dümmste Blondine in der Community ist. Warum Grund das zu erzählen möge nun der wissende Leser womöglich fragen. „Von blond bist du doch so weit entfernt wie von >> Timbuktu„. Das stimmt! Doch geht die Geschichte ja noch weiter. Es rief ein junger Herr an, den ich anhand seiner Stimme auf höchstens Mitte zwanzig schätzen würde. Sehr fröhlich und hörbar emotional berichtete er aus seiner sonnig hellen Seele: „Ich kenne die dümmste Blondine! Es ist nämlich der [Name hab ich vergessen], mein Lebensabschnittsgefährte.“ Na, bin ich die einzige, die bei diesem Wort die Ohren spitzen würde? Ich fing mir unmittelbar an Gedanken zu machen. Nicht, weil ein Mann das Wort „Lebensabschnittsgefährte“ benutzt. Die queere Frau von heute merkt das ja schon gar nicht mehr. Eher, was einen Anfang bis Mitte zwanzigjährigen wohl dazu verleitet, von einem „Lebensabschnitt“-Gefährten zu sprechen. Ich kannte dieses Wort (man sei auch hier bitte wieder nachsichtig mit mir) bisher nur in einem Satz mit weiteren, zeitlich vorig einzuplatzierenden Kontextbegriffen wie „alt“, „settled“, „ü30“ (eh, eines meiner Lieblingsunworte!), „lange“, „Dürreperiode“ und: „Single“; wohlgemerkt ohne ein „nicht“ dazwischen. Ich meine: Wie viele Lebensabschnitte hatte der Gute wohl schon? Wenn er so alt ist wie ich, haben wir doch grad erst die letzten Ausläufer unseres Abschnitts „Pubertät“ erfolgreich hinter uns gebracht?! Zählte man die Kindheit als Abschnitt 1, sollten wir dann nicht viel konkreter von einem „2. Lebensabschnitts-Ende-Gefährten“ sprechen? Oder von einem „Jungen-Erwachsenen-Lebensabschnitts-Anfangs-Gefährten“? Und warum „Gefährte“? Lover triffts doch viel eher?! ;o)

Oh, „noch fünf Minuten“ sagt grade der „Aufsichtsführende“. Ein Prof, den ich zwar bisher noch nicht kannte, doch anfangs zunächst trotz seiner Pflichtfunktion sympatisch fand. Nun, 45 Minuten und 2 Din-A4 Seiten später emfinde ich seine „Toilettengangverwaltung“ und rigorose Zurückweisung von „Geschäften höherer Gewalt“ als einen Tick zu ruppig. Bestimmt ist er im Grunde ein guter Kerl.

Die Prüfung muss ich übrigens nicht mitschreiben, weil mir die „Prüfungsleistung“ schon anerkannt wurde. Zu dem Grund, warum ich hier dann trotzdem anwesend sein muss, reicht mein Verständnishorizont nicht aus…
Wisst ihr was, am PC schreiben, sieht viel ordentlicher aus ;o)

schrieb.jpg

Drückt mir für Endspurt im Lernmarathon noch die Daumen!

Euer Ambitionsmädchen


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