Ja, ich will!

Hallo Fans,

na schon erraten, um was es heute geht? Der erste Gedanke war auch schon gleich richtig! Gratulation! Nach meinem letzten Beitrag wünsche ich mir nun aber keine entgleisenden Gesichtszüge, sondern Kontenance! Denn es geht auch gar nicht um mich. Nur um mich herum, da wird geheiratet, als gäb’s was umsonst obendrauf (was weiß ich? 3 Monate Premiere? einen elektrischen Entsafter oder einen Luxus-Pokerkoffer?)

Interessiert eigentlich auch gar nicht, zum Heiraten ist der Sommer ja schließlich da ;o)

Ich hatte die große Ehre am vergangenen Wochenende meinem ersten Gay-Wedding beizuwohnen. Hach war das schön! Paßte auch gut, war eh noch voll in Hochzeitslaune, hatte nur kein Dirndl mehr an. ;o)

Samstag morgen früh aufstehen, „Vesper“ „eintuppern“ und ab nach Ulm zum Rathaus. Auf der Autofahrt mit meinen Lieblingsheuchelfreundinnen hatte ich noch überlegt, an welchem der zwei Schüsselchen ich mich denn nun delektiere. Die Apfelschnitze, oder den Reis. Die Vorstellung und der nachfolgende verbale Ausdruck, mir blieben nur die Apfelschnitze zum Bewerfen des Brautpaares übrig sorgte für allgemeine Heiterkeit. Family and Friends waren natürlich schon längst da. Ich hatte für den Fall der Fälle meinen Zebra-Regenschirm (mit Ohren) dabei und war auf alle Wetterlagen gefasst.

Beim Treffpunkt erfuhr ich, dass wir jetzt erst einmal alle gemeinsam zum Rathaus laufen („Ist nicht so weit, auf der Wegbeschreibung mit Karte war’s nur 24x mein kleiner Finger nebeneinander“). Soso… nur… (den Absatz meiner High-Heals kann ich nach dem Kiesweg, dem Kopfsteinpflaster und dem Gulli jetzt vergessen) aber was nimmt man nicht alles für ein so überzeugendes Paar in Kauf. Endlich im Rathaus gabs gleich bürokratische Ernüchterung auf meine romantischen Visionen: „Das Werfen mit Reis auf der Empfangstreppe ist aufgrund der großen Rutschgefahr verboten“. Der Blick auf das Schild neben dem Hochzeitssaal ließ mich wehmütig an meine Schnitze zurückdenken…

Der Rest kam mir irgendwie noch aus unmittelbarer Vergangenheit sehr bekannt vor. Und die Standesbeamtin (oder -te?) gab sich sogar richtig Mühe, möglichst locker zu wirken. Doch unfreiwillig komisch war es ja schon, ihr „Sie dürfen sich jetzt gerne gegenseitig… … drücken“. Hach! Gottseidank haben sich die Mädels standesgemäß geküßt und nicht gedrückt… tz ;o)

Danach war alles geboten, was das Hochzeitspublikum begehrt: selbstgemachte Schmusemusik, Muttis (Freuden-!)Tränen und -weil ich ein Rebell bin- „Reis für alle!“ auf’s Brautpaar (vor der Rathaustreppe natürlich) :o)

hochzeit.jpg

Das Tagesprogramm und die Fete bis morgens waren großartig! Deluxe-Häppchen am Rathausplatz, gemietetes Schiffs-Kleinod auf der Donau, Deluxe-Party mit Deluxe-Essen (ich sag nur „Buffetfräse“) und schließlich Deluxe-DJ im „Roxy“.  Selbst der Opa und die Oma haben zu Nena „abgedanced“ bis die Hüfte knackt. ;o)

So will ich auch mein Versprechen auch mal feiern!

Auf die Liebe! :o)

Bis bald,

euer Ambitionsmädchen

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4 Antworten to “Ja, ich will!”

  1. Kitty Hunter Says:

    Oh ich bin neidisch! Ich möchte unbedingt auch mal zu einer Verpartnerungsfeier! Die erste Gelegenheit dazu habe ich leider vor ein paar Jahren sausen lassen – zu viele unausgegorene Ex-Freundinnen- Verstrickungen zu jener Zeit und jenem Anlass…

    Echt, du hast einen Zebraregenschirm mit Ohren? Fantastisch!

  2. black coffee Says:

    Hmm… ich übe dieses Jahr erstmal auf einer „herkömmlichen“ Hochzeit.

    Dieses „wir-müssen-unbedingt-heiraten“ scheint zumindest in meinem Freundeskreis mit dem Alter zusammen zu hängen. Denke ich jedenfalls, es geht bei allen auf die 30 zu und da muss das dann wohl so sein, dass man sich fest vertraglich bindet.

  3. ambitionsmaedchen Says:

    @black coffee:

    ich kann es mir auch nur mit gruppenzwang erklären… oder irgend ein ganz seltsames hormon, dass mit dem 30igsten Geburtstag im Gehirn zu wüten anfängt ;o)

    ich werde dann autobiographisch von mir berichten, wenn’s soweit ist :oD

  4. Kitty Hunter Says:

    Super, das Brezelbild ist wieder da. Schade nur, dass es so winzig klein ist.

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