„Feeling a happy sort of melancholy“ oder „Fernzugtoiletten können ein makelloses Hygieneerlebnis sein“

Guten Morgen Fans,

der erste Satz strahlt mir gerade wunderschön zutreffend aus meiner Morgenlektüre entgegen. Wie wenn’s einer dafür gemacht hätte (hat er natürlich nicht, aber wenn?!). Die vergangengen Tage habe ich meinen Schlafhaushalt (5 Tage = 15 Std. Schlaf) und meine Leberwerte (hach, mag gar nicht dran denken) ausgeglichen. Jenen Vergesserle, die nicht mehr wissen warum, hebe ich gutmütig mahnend den Zeigefinder und sage: „Ich war doch in Bukarest mit meinen Mitstudenten!“ Jaja, plötzlich erinnert sich jeder wieder…

Wie war’s? „Toll! …authentisch…“, sage ich kurz und könnte doch eigentlich einen ganzen Diaabend lang mit Anekdoten meiner Erlebnisse und Abenteuer füllen. (Wer einen Diavortrag wünscht, möge jetzt strecken!)
Im Gegensatz zu meinen Kommilitonen waren ich und ein weiterer Unglücksrabe in einem Studentenwohnheim in Bukarest untergebracht und nicht in Privatunterkünften. Nun hatte ich ja nicht vor nach Rumänien zu gehen, um dem verwerflichen Elendstourismus zu fröhnen. Doch mal ganz ehrlich: Es war schon ganz schön …“heftig“. Ich möchte es so formulieren: Seit diesem Aufenthalt empfinde ich deutsche Fernzugtoiletten als makelloses Hygieneerlebnis.
Wie ich zu dieser Erkenntnis komme, erzähle ich lieber ein ander Mal, wenn weitere Beschreibungen nicht den sommersonnigsauberen Eindruck dieses Tages beschmutzen.

Ich als begeisterte VVS-Nutzerin bin ja durch die Stuttgarter Verhältnisse schon auch ein bisschen verwöhnt, das gebe ich ja zu. Aber mal ehrlich, wäre euch nicht auch ein „Huch“ entfleucht, wenn wärend der U-Bahnfahrt einfach so mal das Licht ausgeht? Erst dachte ich ja noch, wir fahren in einen Tunnel. Aber U-Bahn ist ja bekanntermaßen schon unter der Erde. Es ging dann schon wieder flackerd an, aber ich glaube man konnte mir meine bereits durchlebte Nah-Toderfahrung schon im Gesicht ablesen. Der urbane Bukarester zuckt bei sowas nicht mal mehr. Da war ich ja noch zu schocken… Das war ja alles noch vor der Fahrt mit dem betrunkenen Taxifahrer, vor dem Tempo 130 Erlebnis auf Kopfsteinpflaster durch die Innenstadt… Aber es erklärt, warum die Rumänen so gläubig sind. Kann ja schneller gehen, als man denkt… heutzutage… 

So, jetzt Laptop zu und raus an die Sonne. Ich erzähl euch die nächsten Tage noch mehr (kann ja nicht gleich mein ganzes Pulver verschießen) ;o)

Euer Ambitionsmädchen

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2 Antworten to “„Feeling a happy sort of melancholy“ oder „Fernzugtoiletten können ein makelloses Hygieneerlebnis sein“”

  1. Kitty Hunter Says:

    Ja ja ja, ich warte schon gespannt auf weitere Geschichten über Rumänien – ich bin virtuell-reise-süchtig!!!
    Ich reise nächste Woche übrigens auch, aber mit einem Fahrrad. Im Nordschwarzwald. Mrs Lesbian befand uns recht treffend für „ziemlich spießig“. Aber was solls, das ist vielleicht das letzte wahre Abenteuertum moderner Zeiten!

  2. Auch unter angehenden Akademikern tun sich Abgründe auf « Ambitionsmädchen Says:

    […] Meinungen gehen weit auseinander. Ich persönlich empfinde ( >> wie bereits erwähnt) so schnell ja sowieso keinen echten Ekel mehr, doch bin ich der Ansicht auch Außenstehende […]

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