25.08.2005 – miez miez miez!

Hallo Fans,

gestern war ich bei einer Freundin zu Besuch. Das tat ich bis vor kurzem eigentlich immer sehr gerne. Bevor es diese Veränderung gab. Bevor dieses kleine 8 Wochen alte FluschiFlauschikätzchen in ihr Leben trat… diese kleine Mieze hat natürlich große große Augen, sooo ein weiches Fell, tollt und hüpft verspielt durch die Wohnung, kann sich stundenlang an einem kleinen Fellball oder einem Knollen Alufolie erfreuen und maunzt pseudovernachlässigt, sobald man es wagt auch nur die Augen von ihm abzuwenden. Es ist ganz einfach furchtbar süß! …sagen alle…

Vielleicht wäre an dieser Stelle ein kleiner Einschub angebracht, der die äußeren Umstände für Aussenstehnde transparenter gestaltet:
Ich mag keine Katzen! Das war nicht immer so, ist es aber jetzt. Ich bevorzuge Hunde; die sind berechenbarer und treu. Außerdem wollte die schwarze (<- diese Info wird in den nächsten Sätzen noch gewichtig werden!) alte Katze bei meinen Eltern immer meine Hamster fressen…
Dass ein „Familienmitglied“ das andere jagen und dann zu Tode spielen will, steht absolut konträr zu meiner persönlichen Idee von einem friedfertigen Miteinander und Gemeinschaftsgefühl…

Doch zurück zur eigentlichen Geschichte…
Ich kam an und machte für uns einen leckeren Salat (das war zwar nicht geplant, aber mein knurrender Magen ließ mich darauf bestehen). Ich zauberte ein Arrangement aus leckerem knackfrischem Eisbergsalat an würzigem Edamer, rosa-lachendem Schinken, duftenden Tomaten und feurigen Paprika. Dazu ein Gedicht von Marinade (…aus dem Knorr-Aufreißtütchen).
Der Rest der Truppe deckte inzwischen den Tisch, machte den Prosecco auf und setzte sich schon mal gemütlich auf den Balkon.
Die kleine Katze blieb bei mir… in der Küche… nur kurze Zeit …auf dem Boden. Sie heißt übrigens Silas. Ein Name, den ich mir nie merken kann. Dafür trage ich andere Erinnerungen von ihm, z.B. am rechten Bein. Da hat er sich nämlich an mir hochgeangelt bis zur Küchentheke. Kennt ihr das? Man kann sich gegen so eine „Attacke“ gar nicht wehren, weil man sofort in eine Art Schmerzstarre verfällt. Auf der Ablage angelangt, stolzierte die kleine Gestalt forschend direkt auf den frisch abgewaschenen Salat zu. In Buchstäblich letzter Sekunde konnte ich ihn(!) davon abhalten testweise daran zu knabbern. So ging das ganze 20 Minuten lang.

Ich hab den vollendeten Salat schließlich unbeschadet ins Wohnzimmer retten können und die beiden anderen Damen „zum Mahl geheißen“. Beim Rückweg sind mir erst mal alle Gesichtszüge entgleist… dieses kleine putzige, knuffige, schwarze (merkt ihr was?!) Biest saß auf dem Eßtisch und fraß aus der Schüssel.
Spontane Reaktionen:
„Oh wie süß!“
„Oh schaut mal, der Kleine“
„Oh Gott!“
Richtig, letzteres kam von mir. Antwort darauf: „Nicht so schlimm, er hat keine Würmer!“ Keine Würmer??? Alles klar, dann kann man ja beruhigt sein?!

Putzimiezi hat mir dann noch (ich bin überzeugt: blutrünstig!) die Krallen in die Hand (das andere Bein, den Arm) gehauen.
Gegen Fluschiflauschikätzchen bin ich einfach wehrlos…

Euer Ambitionsmädchen

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