06.10.2005 – Beipackzettelfalten im Bett

Hallo Fans,

ich möchte ja nicht auf dem Thema Actimel rumhacken, aber… nicht nur, dass man trotz regelmäßigen Trinkens krank wird, nein, man wird bei Erkältung auch nicht schneller gesund als ohne. Ich überdenke ernsthaft, ob ich mir die Investition in weitere Kühlschrankvorräte noch leisten werde…

Apropos leisten…
Gestern lag eure Webmistress den ganzen Tag krank im Bett (Schon wieder? Saperlott!). Den ganzen Tag bis auf sagen wir 1 Stunde: Essen, Trinken, „FürKleinePrinzessinnen“, etc… und: ich habe mich zu Fuß in die Apotheke um’s Eck geschleppt.
(Fieber-)Schweißperlen standen mir auf der Stirn, als ich nach einem Wundermittel gegen Erkältung fragte. Nach anfänglichem Lachen (offensichtlich aufgrund der Wortwahl) drückte mir die Pharmazeutisch Technische Assistentin (= PTA, nicht zu verwechseln mit PKA (meine Mutter arbeitet in der Apotheke, da wird man sensibel für so kleine Unterschiede!)) vier Packungen verschiedenster Medikamente in die Hand. „Payback?“ Ich dachte ich hör nicht recht. Ich krieg Sammelpunkte, für lebensrettende Arzneimittel und wenn ich 1000 hab, darf ich mir eine Sporttasche aussuchen?! Find ich irgendwie makaber…
45,- Euro! Und dann nicht mal eine Packung Taschentücher mit im (Mini-!)Tütchen…

Dafür gab’s stattdessen wohl Payback-Punkte…(„Entweder oder! Tut mir leid! Entweder schreiben wir Ihnen die Payback-Punkte gut oder Sie kriegen eine Probepackung Taschentücher mit Medikamentenwerbeaufdruck! Beides? Wo kommen wir denn da hin?! Nein, es handelt sich nicht um Soft-Taschentücher!“)(<- das ist natürlich nur ein spekulativer Dialog)

Wie auch immer; auf dem Rückweg öffnete ich bereits die erste Tablettenpackung und ich weiß nicht… es ist immer so! So lange ich mich erinnern kann… Wenn man Medikamentenschachteln aufmacht, kann man nie nie den Tablettenträger einfach rausziehen, weil immer(!) der Beipackzettel im Weg ist! Wenn man den Beipackzettel gelesen hat, kriegt man ihn auch nie wieder zusammen, so dass er wieder in die Schachtel paßt… zumindest nicht gleichzeitig mit den Tabletten.
Da hatte ich wenigstens eine Beschäftigung für den Rest des Tages.

Meine Großmutter sagte immer: „Ein Gesunder hat viele Wünsche, ein Kranker nur einen“

In diesem Sinne,

das tapfere Ambitionsmädchen

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Eine Antwort to “06.10.2005 – Beipackzettelfalten im Bett”

  1. Zwischen Zi**elklatschern « Ambitionsmädchen Says:

    […] ich schreibe euch aus dem Delirium. Zumindest fühle ich mich so. Ich bin bis oben hin mit (natürlich) natürlichen Drogen gegen Erkältungssymptome vollgepumpt. Fast wäre ich wieder >> an einem Beipackzettel gescheitert. […]

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